Der große Wagenheber Test

Wenn Sie sich zum Kauf eines Wagenhebers entschieden haben oder sich erst noch einmal informieren möchten, finden sie mit unserem Wagenheber Test das richtige Modell für Ihre Anforderungen. Wenn Sie noch nicht ganz genau, wissen welchen Wagenheber Sie benötigen hilft Ihnen der Abschnitt am Ende dieser Seite hoffentlich 😉 weiter. Eine große Auswahl von Wagenhebern gibt es hier.

Ansonsten geht es jetzt aber mit dem Test der einzelnen Modelle los.

Der Rangierwagenheber im Test:

Im nachfolgenden Wagenheber Test finden sie die zwei besten Wagenheber dieser Bauart.

Hydraulischer Rangierwagenheber von Unitec:

Vorteile:

  • Dieses Modell weist eine höhere Sicherheit auf, da es TÜV und GS geprüft ist.
  • Durch die hydraulische Bauweise und die integrierte Hubstange ist das Anheben sehr leicht. Abrutschen von der Hubstange wird durch einen Gummigriff verhindert.
  • Für die meisten Autos ist die Traglast von 2 Tonnen absolut ausreichend.
  • Die Reifenwechselzeit hat sich in unserem Test auf ein Viertel verringert.
  • Im Vergleich zu anderen Rangierwagenhebern ist er mit seinen 24 Euro sehr günstig.
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Nachteile:

  • Für die meisten SUVs reicht die Traglast nicht aus.
  • Die minimale Hubhöhe von 13,5 cm kann bei tiefergelegten Wagen zu wenig sein.
  • Die Aufnahme (An diesem Punkt liegt das Auto auf dem Wagenheber auf) ist aus Metall. Dadurch kann der Lack am Auto zerkratzt werden, falls der Hersteller keinen Plastikschutz angebracht hat.
  • Aufgrund des relativ hohen Gewichts ist dieses Modell zum Mitnehmen eher ungeeignet.

Hydraulischer Rangierwagenheber von Torrex:

Vorteile:

  • Auch diese Variante ist TÜV und GS getestet.
  • Durch die Traglast von 2,5 Tonnen ist er auch für schwerere Autos geeignet.
  • Dieser Wagenheber eignet sich gut für tiefergelegte Wagen oder Sportwagen, aufgrund der niedrigen Starthöhe von 8cm.
  • Ein weiteres Highlight im wahrsten Sinne des Wortes sind die 6 LED Lichter. Diese erleichtern das Auffinden des Aufnahmepunktes unter dem Auto.
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Nachteile:

  • Das Anheben ist zwar immer noch leicht, man muss aber bei diesem Modell mehr „Hubbewegungen“ machen, um das Auto an zu heben.
  • Auch hier ist die Auflage aus Metall, was unter Umständen den Lack verkratzen kann, wenn kein Plastikschutz am Auto angebracht ist.
  • Auch hier wird durch das hohe Gewicht eine Mitnahme erschwert.
  • Der Preis beträgt 49 Euro.

Der Scherenwagenheber im Test:

Bei einem Wagenheber Test darf natürlich der Scherenwagenheber nicht fehlen. Hier eine Auswahl der zwei besten Modelle.

Unitec Scherenwagenheber:

Vorteile:

  • Einer der größten Vorteile dürfte wohl der niedrige Preis von 15 Euro sein. Im Wagenheber Test war das der günstigste Preis.
  • Dieses Modell ist TÜV, GS und CE geprüft.
  • Mit der geringen Hubhöhe von 9,5 cm ist er für tiefergelegte Wagen geeignet.
  • Wegen des geringen Gewichts von ca. 1kg ist diese Variante gut zum Mitnehmen geeignet.
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Nachteile:

  • Leider kann dieser Wagenheber nur Autos mit einem Gewicht von bis zu 1 Tonne heben. Er ist darum nur für Kleinwagen geeignet.
  • Bedingt durch die Bauart, ist ein Anheben nur mit einer Kurbel möglich. Die Bedienung ist aber dennoch leichter als bei Standard Wagenhebern.
  • Der Auflagepunkt ist aus Metall. Das Auto kann beim Anheben verkratz werden, wenn es nicht ausreichend geschützt ist.

Carpoint Scherenwagenheber:

Vorteile:

  • Dieses Modell ist im Vergleich zu anderen sehr stabil verarbeitet.
  • Mit einer maximalen Traglast von 1,5 Tonnen kann man die meisten Wagen anheben.
  • Diese Variante wurde TÜV und GS geprüft.
  • Mit seinen 17 Euro ist dieser Wagenheber auch noch sehr günstig.
  • Mit einer minimalen Hubhöhe von 9,5cm ist er für niedrig gebaute Wagen geeignet.
  • Auf Amazon können Sie sich die positiven Bewertungen ansehen.

 

Nachteile:

  • Höheres Gewicht von 2,5 kg wegen der stabileren Bauweise.
  • Durch die Handkurbel ist diese Variante nicht sehr bequem zu bedienen.
  • Leider ist auch hier der Auflagepunkt aus Metall, was zu Kratzern am Autolack führen kann, falls der Wagen nicht extra geschützt ist.

Der Ballonwagenheber im Test:

In diesem Wagenheber Test wird eine nicht gerade verbreitete Variante überprüft. Zu unrecht wie wir finden, da so ein Ballonwagenheber doch jede Menge Vorteile hat.

Der Luftkissenheber von Berger und Schröter:

Vorteile:

  • Die hohe Traglast von 3 Tonnen spricht natürlich für sich.
  • Auch kann man mit der  maximalen Hubhöhe von 60cm gut arbeiten.
  • Dieses Modell sinkt im Gegensatz zu allen anderen Modellen nicht im weichen Boden ein.
  • Es können 2 Reifen gleichzeitig angehoben werden, was eine enorme Zeitersparnis mit sich bringt.
  • Weil dieser Wagenheber mit Auspuffabgasen gefüllt wird, brauchen Sie keine Kraft zum Anheben.
  • Auch zum Mitnehmen ist er praktisch. Ungefüllt kann man ihn einfach zusammenfalten.
  • Es entsteht Ihnen kein Schaden am Auflagepunkt.
  • Auf Amazon kann man sich die Bewertungen ansehen.

Nachteile:

  • Leider muss der Auspuff an Ihrem Wagen einen Durchmesser von 60mm haben, damit Sie den Wagenheber nutzen können. Nicht alle Wagen erfüllen diese Anforderung. Auch ein Auspuff mit 2 Endrohren ist ungeeignet.
  • Obwohl dieses Modell im Wagenheber Test die meisten Vorteile hat, ist die Handhabung etwas kompliziert und kann bei unsachgemäßem Gebrauch zu Schäden am Wagen führen.

Fazit zum Wagenheber Test:

Sie sehen jeder der hier getesteten Wagenheber hat seine Vor- und Nachteile. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden welchen Anforderungen der Wagenheber genügen muss. Ich persönlich habe mein „Wagenheber Problem“ mit einem Scherenwagenheber für Unterwegs und einem Rangierwagenheber für den stationären Einsatz, gelöst.

In diesem Video vom WDR werden noch weitere Wagenheber getestet:

 

Der Wagenheber Test – Welche Variante brauche ich?

Bevor Sie sich einen Wagenheber aus den verschiedenen vorgestellten Varianten aussuchen, sollten Sie sich selbst fragen, welche Anforderungen der Wagenheber erfüllen soll.

Sie sollten beachten, dass nicht alle Wagenheber eine ausreichende Traglast aufweisen, um schwerere Autos wie SUVs zu heben.

Zudem gibt es teilweise riesen Unterschiede bezüglich der Bedienung. So funktionieren Scherenwagenheber zum Beispiel mit einer schwer zu bedienenden Kurbel, Rangierwagenheber mit einer leichter zu bedienenden Stange und Ballonwagenheber mit den Autoabgasen. Wenn Sie nur zweimal im Jahr Reifen wechseln ist für Sie die Bedienung wahrscheinlich Nebensache, bei mehreren Aktionen würde ich aber zu leichter bedienbaren Wagenhebern raten.

Auch der Preis unterscheidet sich stark zwischen den einzelnen Modellen. Er reicht von 15 bis 200 Euro.

Sind Sie im Besitz eines tiefergelegten Autos müssen Sie beachten, dass nicht jedes Wagenhebermodell für solch niedrige Höhen gebaut wurde.

Auch bei der Sicherheit gibt es Unterschiede. Es ist nicht jeder Wagenheber vom TÜV auf Sicherheit getestet.

Zuletzt müssen Sie noch den Untergrund beachten. So ist zum Beispiel der Ballonwagenheber für sandigen, matschigen Boden geeignet ein Scherenwagenheber würde dort aber einsinken.