Welcher Wagenheber ist der richtige für Sie?

Wer sich einen Wagenheber zulegen möchten, hat die Auswahl aus vielen verschiedenen Angeboten wie Rangierwagenheber, Scherenwagenheber, Stockheber, Ballonwagenheber oder  pneumatischen Wagenheber.

Welches dieser Geräte das richtige ist, lässt sich nicht eindeutig sagen. Jede der Alternativen hat ihre Vor- und Nachteile. Je nach dem wie die gewünschten Anforderungen sind ist das eine oder das andere Model besser geeignet.

Darum finden Sie nachfolgend eine Übersichtstabelle, die Ihnen schnell und auf einen Blick die besten Wagenheber vorstellt.

Übersicht zu verschiedenen Wagenhebern mit Auflistung der Vor- und Nachteile:

Unitec Hydraulischer RangierwagenheberEinhell Blue RangierwagenheberCartrend Rangierwagenheber Hydraulisch
Vorteile:
- TÜV und GS geprüft.
- Eine Hubstange macht das Anheben sehr leicht.
- Sehr günstiger Preis.
Vorteile:
- Sicherheitsventil gegen Überlastung.
- Ein sehr preiswertes Modell.
- Reifenwechseln wird sehr leicht.
Vorteile:
- TÜV und GS geprüft.
- Ein Tragegriff ist integriert.
- Hebt bis zu 2 Tonnen.
Nachteile:
- Für schwere SUVs nicht geeignet.
- Hohes Gewicht.
Nachteile:
- Räder "Eiern" ein wenig.
- Nur auf ebenen Flächen nutzbar.
Nachteile:
- Auflageschutz ist nicht mitgeliefert.
- Etwas teurere Preis.
Preis:
- 21,55€ (inkl. MwSt.) (Versandkostenfreie Lieferung)
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Preis:
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Preis:
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Unitec ScherenwagenheberCarpoint ScherenwagenheberLifetime Profi Wagenheber
Vorteile:
- TÜV, GS und CE geprüft.
- Sehr günstiger Preis.
- Hubhöhe beginnt bei 9,5 cm (gut für tiefergelegte Wagen)
Vorteile:
- Hohe Traglast von 1,5 Tonne (für einen Scherenwagenheber)
- Stabile und beständige Verarbeitung
- TÜV und GS geprüft.
Vorteile:
- Hohe Traglast von 1,5 Tonnen.
- TÜV und GS geprüft.
- Gutes Preis- Leistungsverhältnis.
Nachteile:
- Tragkraft von "nur" 1 Tonne.
- Auflagepunkt nicht geschützt.
Nachteile:
- Relativ schwer mit 2,5 kg
- Auflagepunkt aus Metall.
Nachteile:
- Für SUV's ungeeignet.
Preis:
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Wagenheber Auswahlkriterien:

Im folgenden Teil werden wir die wichtigsten Entscheidungskriterien aufzählen nach denen man sich einen Heber aussucht.

Autogewicht:

Das Gewicht ihres Autos ist sehr wichtig für die richtige Wahl des Wagenhebers. Sie können es im Fahrzeugschein unter Punkt G „Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs in kg Leermasse“ nachschlagen. Übersteigt ihr Fahrzeuggewicht die maximale Traglast des Wagenhebers wird er sehr wahrscheinlich Ihren PKW nicht hochheben können.

Die meisten Rangierwagenheber haben eine maximale Traglast von 2 Tonnen. Das reicht für die meisten Kleinwagen und Mittelklassewagen aus. Fahrzeuge der Oberklasse und SUVs übersteigen dieses Gewicht aber meist. Daher eignen sich nur einige wenige teure Rangierwagenheber für diese Klasse.

Scherenwagenheber haben meist eine Traglast von 1,5 Tonnen und eignen sich daher nur für Kleinwagen und teilweise Mittelklassewagen. Für andere Klassen sind sie nicht geeignet.

Der Ballonwagenheber eignet sich sehr gut für Autos bis zu 3 Tonnen. Damit deckt er eigentlich alle Wagen ab. Probleme macht er allerhöchstens bei kleinen LKWs.

Der Stockheber oder hydraulische Heber hat sehr unterschiedliche Traglasten, die von 2-20 Tonnen reichen. Allgemein wird er für eher schwerere Fahrzeuge und  LKWs verwendet. Er eignet sich also für alle möglichen Fahrzeugklassen.

Der pneumatische Heber hat Traglasten, die von 20-40 Tonnen reichen. Er wird für LKWs und Nutzfahrzeuge wie z.B. Traktoren verwendet.

Privat oder Professionell:

Wenn Sie sich einen Wagenheber zulegen möchten, sollten Sie sich überlegen, ob Sie ihn privat oder professionell nutzen.

Als private Nutzung würden wir das Reifenwechseln bei 1-2 PKWs im Frühling und Herbst bezeichnen.

Als professionelle Nutzer würden wir Hobbybastler, Menschen im KFZ Bereich, Landwirte und Leute bezeichnen, die für mehr als 3 Autos Reifen wechseln. Für diese Bereiche sind leicht zu bedienende Geräte empfehlenswert, da man hier öfters mal das Fahrzeug anheben muss und so viel Zeit sparen kann.

Einige „Luxus“ Modelle für den professionellen Einsatz gibt es auf TBS Aachen.

Der Rangierwagenheber eignet sich für beide Anwendungsbereiche. Durch einen Hebel lässt er sich leicht hochpumpen.

Der Scherenwagenheber eignet sich nur für den privaten Gebrauch, da er durch eine Kurbel nicht sehr komfortabel zu bedienen ist.

Den Ballonwagenheber kann man auch für beide Bereiche nutzen. Man muss nur darauf achten, dass der Schlauch auf den Auspuff passt.

Der Stockheber ist auch für beide Bereiche geeignet, da er ähnlich leicht wie der Rangierheber zu bedienen ist.

Der pneumatische Wagenheber eignet sich nur für den professionellen Bereich, da privat meist kein Kompressor zum Aufpumpen bereit steht.

Anschaffungskosten:

Die meisten Modelle sind recht billig, da sie bei guter Verarbeitungsqualität ewig halten. Die Preise liegen zwischen 10 und 300 Euro. Meist sind dabei die qualitativ hochwertigeren Geräte teurer. Es gibt aber auch preiswerte und hochwertige Wagenheber.

Die billigsten sind die Scherenwagenheber(10-20€), gefolgt von Rangier-(20-200€), Ballon-(50€), und Stockwagenheber(10-20€). Pneumatische können bis zu 1300€ kosten.

Untergrund und Mitnahme:

Wenn Sie vorhaben ihren alten Standardwagenheber durch einen neuen hier genannten zu ersetzen, und diesen ständig dabei haben wollen, müssen sie beachten, dass sich nicht alle Modelle zum Mitnehmen eignen.

Rangierwagenheber eignen sich nicht zum Mitnehmen, weil sie sehr groß und schwer(10-20kg) sind. Außerdem brauchen sie glatten und harten Untergrund wie Teerstraße, Betonboden oder Pflaster.

Eine Ausnahme stellt dieses Modell dar:

Scherenheber wiegen nur wenig(1-5kg) und sind nicht sehr sperrig, was sie ideal zum Mitnehmen macht. Sie stellen die gleichen Anforderungen an den Untergrund wie der Rangierheber.

Der Ballonwagenheber lässt sich bei Nichtgebrauch leicht zusammenfalten und ist daher für Reisen ideal. Als Untergrund eignet sich eigentlich alles. Sogar auf sandigen und weichen Untergrund ist er Einsatzfähig. Man muss nur aufpassen, dass keine spitzen Steine darunterliegen, die das Plastik zerstören.

Stockheber sind wegen ihrer Form sehr kompakt und wiegen wenig(1-5kg). Sie brauchen auch einen ebenen harten Untergrund.

Pneumatische Heber  wiegen zwischen 15 und 20kg und sind daher nur für den stationären Einsatz geeignet. Der Untergrund muss ebenfalls glatt und hart sein.

Sicherheit:

Grundsätzlich erfüllen alle in Deutschland erhältlichen Modelle eine gewisse Grundsicherheit. Wer zusätzlich noch auf Nummer sicher gehen will sollte nach TÜV geprüften Geräten Ausschau halten.

Man selbst kann die Sicherheit oberflächlich prüfen in dem man schaut, ob das Material Risse aufweist und ob die Schweißnähte sauber verarbeitet sind. (Das ist natürlich keine vollwertige Sicherheitsprüfung und wir übernehmen keine Garantie)

Bei Zweifeln geben Sie den Wagenheber lieber zurück.

Wenn Sie nur die Reifen wechseln, ist die Gefahr für Sie bei einem kaputten Gerät sehr gering. Achten sie nur darauf nie ihre Füße unter dem Auto zu haben.

Schrauben sie auch mal an ihrer Karre und müssen sich darunter legen, spielt Sicherheit die allergrößte Rolle. Gehen Sie keine Kompromisse bei der Qualität ein und verwenden sie evtl. zusätzlich Unterstellböcke.

Hubhöhe/Stemmhöhe:

Das ist der letzte aber ein sehr wichtiger Punkt. Die Stemmhöhe wird meist in Bereichen angegeben z.B. 10- 30 cm. In diesem Beispiel darf ihr Auto nicht niedriger als 10cm sein, weil man den Wagenheber sonst nicht darunter bekommt. Ihr Wagen kann dabei maximal auf 30cm angehoben werden.

Im Allgemeinen kommen Sie mit allen Wagenhebern unter Ihr Auto. Nur bei tiefergelegten Wagen kann es zu Problemen kommen. Hier sollten Sie besonders auf die Herstellerangaben achten.